Ein großes Gemeinschaftsprojekt

Geschrieben von Passauer Neue Presse (Margit Poxleitner)
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Generalsanierte Freisportanlage am Oberfeld offiziell eingeweiht

von Margit Poxleitner

einw1"Sportliche Segnung": Stadtpfarrer Dekan Magnus König (v.l.), Landrat Sebastian Gruber, Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf und Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich. −Fotos: Poxleitner

Am Wochenende wurde die durch umfassende Generalsanierung und Modernisierung auf den neuesten Stand gebrachte Freisportanlage am Oberfeld höchst offiziell eröffnet und mit kirchlichem Segen auch eingeweiht. Zahlreiche politische Mandatsträger, Vertreter der umliegenden Schulen sowie der verantwortlichen Firmen waren gekommen, um dem Festakt beizuwohnen.

Die Schulen am Oberfeld haben am Freitag für ein abwechslungsreiches sportliches Rahmenprogramm gesorgt. Die Modernisierung und Generalsanierung der Sportanlage bezeichnete Landrat Sebastian Gruber als gemeinsames Anliegen des Landkreises und der Stadt Freyung. Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich hob die erfolgreiche Kooperation und einw2Zusammenarbeit vieler Institutionen hervor. Ein "bewegtes Rahmenprogramm" der Mitnutzer der Sportstätte, nämlich der Schulen, zeigte im wahrsten Sinne des Wortes die Vielseitigkeit der Freisportarena auf. Stadtpfarrer Dekan Magnus König und der evangelische Pfarrer Thomas Weinmair vollzogen die kirchliche Segnung der Freisportanlage.

Von früh morgens waren Schüler von Gymnasium, Realschule und Mittelschule auf dem Sportgelände am Oberfeld aktiv und zeigten eindrucksvoll auf, welche Vielfalt die neue Sportarena den Schulen bieten kann. Vom Fußball über Völkerball bis zur Leichtathletik, hier angeleitet von den Schülern des Additum Sport (Vertiefung Sport in der Oberstufe) zelebrierten Schüler die "sportliche Einweihung". Das Technikteam des Gymnasiums sorgte beim Festakt für eine gute Akustik. Buben und Mädls der Grundschule am Schloss Wolfstein rundeten unter der Leitung von Brigitte Pecho das Fest mit einem Trommeltanz ab.

Fabian Springer eröffnete die Veranstaltung mit bayerischen Stücken an der Harmonika und die Schülerband des Gymnasiums unterhielt unter der Leitung von Sonja Reischl mit einem rhythmischen Song.

Landrat Gruber eröffnete den offiziellen Teil mit einem "gemeinsamen Willkommensgruß" des Landkreises Freyung-Grafenau und der Stadt Freyung. Besonders begrüßte er einw3Stadtpfarrer Dekan Magnus König, Pfarrer Thomas Weinmair, Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf, MdL und Kreisrat Max Gibis, den ehemaligen Landrat Alfons Urban sowie zahlreiche Bürgermeister, Kreis- und Stadträte. Anwesend waren auch die Schulleitungen aller angrenzenden Schulen, Christian Zitzl (Gymnasium), Ursula Stegbauer-Hötzl (Realschule), Cornelia Miggisch (Mittelschule) und Alexandra Bauer (Grundschule), sowie Vertreter von beteiligten Firmen.

Die Sanierung der Sportstätten war seit 2014 ein Investitions-Schwerpunkt für den gesamten Landkreis Freyung-Grafenau. Nach der Sanierung der Freisportanlage Grafenau, der Teil-Sanierung Hallenbad und Turnhalle Grafenau sowie der Dreifachturnhalle Freyung folgte nun die Sanierung und Modernisierung der Freisportanlage Freyung in Kooperation zwischen dem Landkreis Freyung-Grafenau und der Stadt Freyung sowie mit erheblicher Unterstützung des Freistaates Bayern. "Das fertige Werk spricht und wirbt für sich selber und lobt alle, die es gebaut haben", betonte Landrat Gruber.

einw4Er bezeichnete das Sportareal als "gelungene Anlage, die dem Schulsport und dem Vereinssport dient." Mit Rio de Janeiro und Berlin habe Freyung nun eines gemeinsam: die blaue Tartanbahn.

Die große Förderung in Höhe von 75 Prozent gehe heute noch auf das "Schulsportpaket I" zurück, das Ende der 90er Jahre geschnürt worden war. Dank der damaligen weitreichenden Planungen konnten nun über 20 Jahre später noch diese hohen Förderungssätze genutzt werden. Für ihn als Kreisvorsitzenden im Bayerischen Landessportverband sei diese Anlage umso erfreulicher, denn hier steht damit eine hervorragende Stätte für den Vereins-, Breiten- Schul- und Leistungssport zur Verfügung.

Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich betonte, die Sanierung der Anlage zeichne sich durch Kooperation und Kombination aus. Alle Beteiligten hätten gut miteinander kooperiert, auch mit Blick auf den TV Freyung. Nach Jahren der Suche nach einer neuen Heimat für den TV Freyung und Debatten, ob der Landkreis entsprechende Maßnahmen mitfinanziert, habe eine große Mehrheit entschieden, auf die Sanierung dieses Stadions zu setzen. Nun könne diese Anlage zukunftsträchtig von vielen gemeinsam genutzt werden, eine Kombination, die in Zukunft immer wichtiger werde.

einw5TV-Vorstand Dr. Wegele und Geschäftsführer Frank Wallstab überreichten schließlich Geschenke an Landrat und Bürgermeister und zwar Fotos bzw. einen Bildband, in dem die Sanierung der Freisportanlage am Oberfeld dokumentiert wurde.

Passauer Neue Presse